Work-Life-Balance: Kein Stress mit dem Stress

Work-Life-Balance: Kein Stress mit dem Stress

Kennen Sie das? Leistungsdruck, Zeitdruck, das Telefon klingelt ununterbrochen, Ihr E-Mail-Postfach ist überfüllt und die Kollegen stehen bei Ihnen Schlange. Unsere Arbeit kann für ordentlich Stress sorgen – und Stress setzt unserem Körper zu:

Beängstigende Fakten

  • Rund jeder zweite Arbeitnehmer kann auch abends nicht abschalten und viele leiden unter Schlafstörungen.
  • Jeder Dritte leidet an mangelnder Konzentrationsfähigkeit, depressiven Verstimmungen und Unruhe.
  • Jeder Siebte leidet unter Herzrasen.

Dies sind typische Symtome für Stress. Andauernder Stress ist häufig eine der Hauptursachen für psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen. Dies schlägt sich auch in den Fehlzeiten vieler Arbeitnehmer nieder: Bei rund 10% der Fehlzeiten liegen seelische Leiden zu Grunde – und die Anzahl steigt.

Stress: Auf den richtigen Umgang kommt es an

Stress lässt sich meistens nie komplett vermeiden. In einigen Situationen benötigen wir den Stress sogar, um leistungsfähig zu bleiben. Entscheidend ist, wie wir mit den Belastungen umgehen: Sie sollten Ihre eigenen Kräfte mobilisieren, anstelle ständig Ihre Grenzen zu überschreiten und Überlastungsanzeichen zu ignorieren oder zu betäuben. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre eigenen Grenzen kennen und in stressigen Situationen Rechtzeitig die Reißleine ziehen.

Für den richtigen Umgang mit Stress, sollten Sie diese Dinge berücksichtigen:

So managen Sie Ihren Stress

  • Hören Sie auf Ihren Körper: Unser Körper verfügt über eine Art Frühwarnsystem. Achten Sie auf typische Signale wie Schlafstörungen, Schmerzen im Rücken oder Kopf- und Magenschmerzen. Reduzieren Sie in diesen Fällen das Stresslevel und klären Sie die Symtome bei Bedarf mit Ihrem Arzt ab.
  • Gehen Sie Dinge ruhiger an: In vielen Fällen stressen wir uns selbst und setzen uns unter Druck. Planen und priorisieren Sie Ihre Aufgaben. Wenn Sie sich selbst genügend Zeit für die Erledigung Ihrer Aufgaben einräumen, geraten Sie weniger unter Zeitdruck.
  • Pausen: Kurze Unterbrechungen sorgen dafür, dass wir unseren Kopf wieder frei bekommen. Legen Sie jede Stunde eine Pause von 5 Minuten ein – das verschafft Ihnen einen Überblick und neue Motivation.
  • Ein gesundes Maß Egoismus: Unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut – dieses sollten wir wir nicht so einfach auf`s Spiel setzen. Gleichen Sie stressige Situationen im Job mit privaten Aktivitäten die Ihnen Spaß bringen aus.
  • Suchen Sie sich Gleichgesinnte: Wer geht schon gerne nach einem langen Arbeitstag alleine joggen? Suchen Sie sich gleichgesinnte Personen und motivieren Sie sich gegenseitig. Wichtig ist dabei, dass Sie sich realistische Ziele setzen.
  • Kriesenmanagement: Das Leben ist voller positiver und negativer Erfahrungen. Scheuen Sie sich nicht professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn Sie einmal nicht allein mit einer Situation fertig werden.

Stress ist eine Belastung für die Mitarbeiter und diese wirkt sich oftmals auch auf die Arbeit aus. Damit diese Belastungen nicht zur Krankheit führen, engagieren sich viele Arbeitgeber mit Ausgleichsangeboten für die Mitarbeiter. Betriebliches Gesundheitsmanagement, flexible Arbeitszeiten, Sportgruppen und mehr – eine “Work-Life-Balance” ist für Arbeitgeber und Mitarbeiter vorteilhaft.

Lassen Sie sich von Ihren Kollegen am besten regelmäßig Feedback geben und lernen Sie so Ihre persönlichen Stärken und Schwächen kennen. Dies wird Ihnen dabei helfen Situationen zu erkennen, die potentiell Stress bei Ihnen auslösen könnten.