Lebenslauf: So erstellen Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf

Lebenslauf: So erstellen Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf

Der Lebenslauf ist das Herzstück Ihrer Bewerbung und soll dem potentiellen Arbeitgeber einen guten Überblick Ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten geben. In den vergangenen Jahren hat sich hierzu der tabellarische Lebenslauf etabliert, dessen Aufbau – wie der Name es vermuten lässt – einer Tabelle sehr ähnelt:

Bild: Lebenslauf.com
Bild: Lebenslauf.com

Das Layout Ihres tabellarischen Lebenslaufs sollte dabei eher dezent und professionell sein. Manchmal können Sie dadurch punkten, dass Sie beispielsweise die Farben des potentiellen Arbeitgebers im Layout verwenden – dies ist aber eher die Kür und nicht die Pflicht.

Bei einem Berufseisteiger sollte der Lebenslauf eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten. Personen, die bereits einige Jahre an Berufserfahrung mitbringen, werden diese Länge nur sehr schwer einhalten können – hier ist es in Ordnung, dass der Lebenslauf mehr als eine Seite hat. Ganz gleich wie lang der Lebenslauf wird: Bitte erstellen Sie diesen in jedem Fall mit dem PC – handgeschriebene Lebensläufe sind ein Relikt der Vergangenheit.

Auch wenn die Stationen in Ihrer Berufserfahrung und Ausbildung gleich bleiben, sollten Sie einen individuellen Lebenslauf für jede Bewerbung anfertigen. Passen Sie die Bezeichnungen entsprechend dem Vokabular der jeweiligen Stellenanzeige an.

Worauf sollten Sie bei den Inhalten achten?

Die Informationen zu Ihrer Person, Ihrer Berufserfahrung und Ausbildung, sowie weitere Kenntnisse und Fähigkeiten sind in einzelne Abschnitte unterteilt und beinhalten jeweils die relevanten Dinge und Erfahrungen. Die Inhalte werden dabei in dem jeweiligen Abschnitt chronologisch geordnet und beginnen immer mit dem aktuellsten Eintrag.

Persönliche Informationen:
In diesem Abschnitt nehmen Sie die relevanten Informationen zu Ihrer Person auf. Vollständiger Name, Ihre private Adresse, Kontaktdaten, Geburtsdatum und Ort sollten mindestens angegeben werden. Einige Kandidaten geben auch den Familienstand und die Staatsangehörigkeit an.

Berufserfahrung:
Bei den Informationen zur Berufserfahrung, sollten Sie auch Ihre wesentlichen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche auflisten, damit sich der Personaler ein genaues Bild davon machen kann. Ebenfall gehört hier auch die Angabe des Zeitraums für die jeweilige Station mit in diesen Abschnitt. Gib es besondere Erfolge oder Auszeichnungen? Benennen Sie auch diese als Bulletpoint zu der jeweiligen Station.

Ebenfalls können Sie hier Referenzpersonen angeben, die die Angaben bei Bedarf bestätigen können. Informieren Sie diese aber unbedingt im Vorfeld und holen Sie sich deren Einverständnis.

Ausbildung:
In diesem Abschnitt stellen Sie alle Stationen Ihres Studiums oder Ihrer Berufsausbildung dar. Wichtig ist dabei, dass die einzelnen Stationen wie bei der Berufserfahrung die Zeiträume benannt werden und Sie die Bezeichnung des Studiengangs bzw. des Ausbildungsberufes, den erzielten Abschluss und ggf. besondere Auszeichnungen mit aufführen.

Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten:
Bei den weiteren Kenntnissen und Fähigkeiten nehmen Sie alle relevanten Informationen auf, die nicht in die oberen Abschnitte gehören. Hierzu zählen beispielsweise Sprachkenntnisse, Weiterbildungen und Trainings, Führerscheine, soziales Engagement und die Kenntnisse relevanter Programme und Tools.

Bei den Sprachkenntnissen und bei den Kenntnissen relevanter Programme und Tools, sollten Sie immer mit angeben, wie gut diese Kenntnisse sind. Bei den Sprachkennissen können Sie hierbei gut in lesen, schreiben und sprechen unterscheiden.

Weiterbildungen und Trainings sollten eine Angabe des Inhalts beinhalten. Welche Fähigkeiten wurden vermittelt und haben Sie ein Zertifikat dafür erhalten? Stellen Sie dies am besten ähnlich wie in den Abschnitten zur Ausbildung und zur Berufserfahrung dar.

Gleiches gilt bei den Angaben zum sozialen Engagement. Auch hier sollten Sie Ihre Aufgabe genauer beschreiben, so dass der Personalen einen Eindruck von Ihrer Rolle erhält.

Ihr Lebenslauf sollte natürlich auch ein professionelles Bewerbungsfoto beinhalten. Nutzen Sie hier keine selbstgemachten Schnappschüsse, sondern lassen Sie Ihr Bewerbungsfoto von einem Fotografen anfertigen. Das Outfit sollte dabei zur angestrebten Rolle bei Ihrem potentiellen Arbeitgeber und zu Ihnen selbst passen.

Ihre Hobbies können Sie im Lebenslauf ebenfalls mit in den letzten Abschnitt aufnehmen. Betiteln Sie diese am besten als Interessen – kombinieren Sie die Hobbies mit Ihrem sozialen Engagement, bezeichnen Sie dieses in Ihrem Lebenslauf zusammen als “Interessen und Engagement”.

Kostenlose Lebenslauf Vorlagen zum downloaden finden Sie hier.