So setzen Sie Referenzen im Lebenslauf ein

So setzen Sie Referenzen im Lebenslauf ein

Die Angabe von Referenzen im Lebenslauf ist keine Pflicht. Jedoch können Referenzen als Ergänzung zu anderen Zertifikaten und Nachweisen, eine zusätzliche Bestätigung für Ihre Kompetenzen und Leistungen sein und Ihnen so einen Vorteil gegenüber den anderen Bewerbern verschaffen.

Referenzen werden meistens sehr hoch bewertet, da es sich bei diesen um eine rein freiwillige Leistung handelt und Ihr Referenzgeber “mit seinem guten Namen” für Sie bürgt. In den meisten fällen bietet der Referenzgeber zusätzlich an, für weitere Nachfragen des potentiellen Arbeitgebers oder Auftraggebers telefonisch zur Verfügung zu stehen.

Geeignete Referenzgeber für den Lebenslauf

Eine wichtige Voraussetzung ist es, dass sie Ihr Referenzgeber persönlich kennt und Ihre Leistungen wirklich bewerten kann. Spätestens bei telefonischen Rückfragen fällt es negativ auf, wenn das Verhältnis zwischen Referenzgeber und -nehmer nicht allzu intensiv gewesen ist. Stellen Sie also bei der Auswahl Ihres Referenzgebers sicher, dass Sie mit diesem einen angemessenen Zeitraum zusammengearbeitet haben und dieser authentische Aussagen zu Ihren fachlichen und persönlichen Leistungen vornehmen kann. Holen Sie sich im Vorwege das Einverständnis der Personen, damit sie diese als Referenz im Lebenslauf nennen dürfen und diese nicht völlig von dem Anruf des Arbeitgebers in Spè überrascht werden.

Bei allen Referenzen gilt: Qualität schlägt Quantität. Achten Sie darauf, dass gewisse Mindestanforderungen an Struktur und Inhalt eingehalten werden.

Nutzen Sie auch Empfehlungsschreiben im Lebenslauf

Neben der Angabe einer Referenzperson im Lebenslauf kann auch ein Empfehlungsschreiben einen positiven Eindruck bei Ihrem potentiellen Arbeitgeber hinterlassen. Der Autor des Empfehlungsschreibens steht in diesem Fall nicht nur mit seinem Namen für Sie ein und für ein Telefonat zur Verfügung; vielmehr hat Ihr Referenzgeber freiwillig Zeit investiert, um Ihnen diese Empfehlung zu erstellen.

Grundsätzlich eignen sich Personen, die eine höhere hierarchische Position im Unternehmen oder ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen, als Verfasser eines Empfehlungsschreibens.

Hierunter zählen insbesondere die folgenden Personen:

Refernzpersonen können aber auch ohne die Ausstellung eines Empfehlungsschreibens als Referenz im Lebenslauf benannt werden, sofern diese sich wie bereits ausgeführt dazu bereit erklärt haben.

Arbeitsproben als Referenz im Lebenslauf

Grade produzierende und kreativ schaffende Personen können Arbeitsproben gut als Referenz im Lebenslauf beilegen. Anhand der Qualität der Arbeitsprobe bekommt Ihr potentieller Arbeitgeber einen guten Eindruck von Ihren Qualifikationen.

Wichtig ist hierbei natürlich, dass Sie besonders auf die Qualität der Arbeitsprobe achten und sich ausreichend Zeit und Mühe geben, um zu einem guten Ergebnis zu gelangen.

Geeignete Referenzarten im Lebenslauf

Insbesondere eignen sich die eben beschreibene drei unterschiedlichen Arten von Referenzen für den Lebenslauf:

  • Benennung von Referenzpersonen: Achten Sie hier darauf, dass der Leser erkennen kann, für welche Position oder Tätigkeit die Referenz benannt wird. Idealerweise steht die Referenzperson auch für telefonische Rückfragen zur Verfügung.
  • Empfehlungsschreiben: Empfehlungsschreiben sind eine freiwillige und daher besondere Wertschätzung Ihrer Leistungen. Im besten Fall steht auch der Autor des Empfehlungsschreibens für eventuelle Rückfragen telefonisch zur Verfügung
  • Arbeitsproben: Berufsbezogene Musterstücke oder Arbeitsproben eignen sich insbesondere für produzierende oder kreativ schaffende Tätigkeitsfelder. Hier ist es sogar ganz üblich, dass Arbeitgeber und Universitäten diese anfordern.

Wie viele Referenzen sollten man angeben?

Es gibt hierfür keine strikte Vorgabe. Bedenken Sie aber, dass der Recruiter in der Regel nur wenige Minuten Zeit hat, um sich einen ersten Blick über Ihre Unterlagen zu verschaffen. Wählen Sie bei Ihren Referenzen also die Relevantesten mit der höchsten Aussagekraft aus. In der Praxis hat sich die Angabe von 2 – 3 unterschiedlichen Referenzen bewährt.

Wie stelle ich meine Referenzen am besten im Lebenslauf dar?

Grundsätzlich gilt: Stellen Sie die Referenzen übersichtlich dar. Dem Leser muss auf einem Blick deutlich werden für welchen Zeitraum, welche Position und/oder Tätigkeit die Referenz erteilt wurde.

  • Benennung von Referenzpersonen: Die Referenzpersonen benennen Sie am besten zum Abschluss der jeweiligen beruflichen Position. Stellen Sie sicher, dass der Name, die Position im Unternhemen, sowie die Telefonnummer mit abgebildet werden.
  • Empfehlungsschreiben: Den Autoren des Empfehlungsschreibens können Sie im Wesentlichen genauso wie die Referenzperson im Lebenslauf aufnehmen. Das Empfehlungsschreiben selbst legen Sie dann Ihrer Bewerbungsmappe bei.
  • Arbeitsproben: Hier kommt es ganz auf die Art der Arbeitsprobe an. Dinge auf Papier können Sie einfach in geeigneter Verpackung mitsenden oder Ihrer Bewerbungsmappe beilegen. Auf digitale Arbeitsproben können Sie im Lebenslauf hinweisen (bspw. mittels Benennung der Internetadresse) oder auf einem USB-Stick mitsenden.

Als Alternative zur Benennung der Referenz in der jeweiligen Karrierestation, können Sie in Ihrem Lebenslauf auch einen eigenen Abschnitt “Referenzen” aufnehmen oder diese bereits im Bewerbungsschreiben erwähnen.

Kostenlose Lebenslauf Vorlagen zum downloaden finden Sie hier.